KuK Wandergruppe IR18

Hohenems, 19. Juni 2022

Anwesende: Latifa Jordan, Ingeborg Matt, Robert Jordan, Stefan Summer, Franco Österle Repnic, Günter Kilga, Johnny Matt

Wir trafen uns aufgrund der hohen Temperaturen um 09.00 Uhr am Bogenplatz. Etwas früher wäre auch schon gut gewesen, denn es hatte bereits 21 Grad Celsius.

Johnny brachte die Wanderkappen, welche er erst letzte Woche gekauft hatte, mit und verteilte sie an alle Wanderer der Wandergruppe. Das war das Käpplefest, was er in die Einladung geschrieben hatte. Wir tranken noch einen Kaffee und marschierten dann um 09.20 Uhr sehr zügig los. Die Strecke führte uns den Rheindamm entlang zur Grenze Hohenems Dipoldsau/CH. Weiter ging es zum kleinen Grenzübergang in Lustenau Schmitter/CH von diesem war es nicht mehr sehr weit bis zu unserem Zielpunkt (Kiosk in Lustenau). Wir erreichten diesen um 10.45 Uhr und freuten uns sehr auf ein kühles Getränk. Was aber auch gut tat, war das hinsetzen auf einen Stuhl, denn wir gingen fast die ganze Strecke auf Asphalt, was doch in den Gelenken zu spüren war. Um 11.00 Uhr konnten wir dann etwas zu Essen bestellen, die Küche machte auf.

Um 12.30 Uhr traten wir den Heimweg an Richtung Schmitter Grenze, von dort gingen wir dem Rhein ( Wasser – Bäume die Schatten spendeten ) entlang bis nach Hohenems, wir querten noch die Schrebergärten vom „Schrebergartenverein Hohenems – SGVH“ dessen Obman Robert ist und kamen dann nach einem kurzen Marsch wieder am Bogenplatz an. Nun zeigte das Thermometer schon 32 Grad Celsius an, und wir beschlossen so schnell wie möglich nach Hause zu kommen, um den restlichen Nachmittag im Schatten zu verbringen.

Auch dieses Abschlusstraining vor der Sommerpause war wieder eine besondere Herausforderung und ich danke allen für ihr Durchhaltevermögen auf den vielen unterschiedlichen Pfaden, welche wir bereits gemeistert haben. Einen schönen Sommer und ich freue mich schon auf den Herbst, wo wir wieder loslegen können.

Fast wieder am Bogenplatz in Hohenems

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Kameradschaftliche Grüße
Oberst Johnny Matt

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Ausrückung KuK Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser zum Großen Zapfenstreich in Ehingen

Stadt Ehingen/Donau, 15. Juni 2022

Oberst Ing. Harald Sauer
Regimentskommandant

Traditionell findet in Ehingen an der Donau am Vorabendes Feiertags Fronleichnam der Große Zapfenstreich statt. Zapfenstreich leitet sich als Wort von der Tradition ab, dass die Stadtgarde im Mittelalter nachts die Sperrstunde durchsetzte, indem 2 Gardisten quer durch die Stadt liefen und um Mitternacht von einer Schankstube zur nächsten gingen und mit dem Säbel über den Zapfhahn strichen, was bedeutete, dass von diesem Zapfhahn nichts mehr ausgeschenkt werden durfte.

Daher wird der große Zapfenstreich traditionell von der traditionelle Ehinger Stadtwache ausgerichtet.

Diese setzt sich zusammen aus 3 Zügen, die unterschiedliche Uniformen aus drei Epochen tragen, sowie einem Spielmannszug und einer Blaskapelle.

Die Veranstaltung begann um 19:30 im Festsaal mit Ansprachen des Ersten Vorsitzenden der Garde Peter Bausenhart, dem Kommandanten Hauptmann Josef Stocker und dem Oberbürgermeister Alexander Baumann. Neben den Ehrengästen aus der Stadt nahmen Oberst Ing. Harald Sauer, Kommandant KuK Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“, Gardehauptmann Dipl.-Ing.(FH) Albert Schempp von der Bürgergarde Salzburg sowie eine Abordnung der Bundeswehr am Empfang teil.
Nach dem Empfang begaben sich die Ehrengäste auf den Marktplatz zu den Ehrensitzplätzen. Um circa 20:30 marschierte die Stadtgarde unter den Klängen der beiden Musikerzüge auf den Marktplatz ein, wo der große Zapfenstreich nach dem folgenden Protokoll dargeboten wurde:

Mit dem Kommando

„Großer Zapfenstreich stillgestanden! Großer Zapfenstreich!“

beginnt der eigentliche Große Zapfenstreich, mit folgenden Bestandteilen:

  • „Locken zum Zapfenstreich“ (der Zapfenstreich wird angekündigt/Spielleute)
  • „Zapfenstreichmarsch“ (Spielleute und Musikkorps)
  • „Retraite“ (die drei Posten des traditionellen Zapfenstreichs der berittenen Truppen/Musikkorps)
  • „Zeichen zum Gebet“ (Spielleute)
  • „Gebet“ (Spielleute und Musikkorps)
  • „Abschlagen nach dem Gebet“ (Spielleute)
  • „Ruf nach dem Gebet“ (Musikkorps).

Auf das Kommando:

„Das Gewehr über! Achtung, präsentiert das Gewehr!“ folgt die deutsche Nationalhymne.

Nach dem Zapfenstreich marschierte die Garde in die Stadt, die Gardekommandanten, der Oberbürgermeister und die uniformierten Gäste nahmen Aufstellung in einer Reihe vor dem Gerichtsgebäude, welches im Giebel den Habsburger Doppeladler trägt und die Garde kehrte begleitet von Kindern, welche Fackeln trugen auf den Marktplatz zurück und defilierten unter Gruß an der Ehrenformation vorbei.

Mehrere hundert Ehinger Bürger und Gäste verfolgten das Spektakel, welches bei strahlend blauem Himmel begann und in den Abendstunden mit noch immer angenehmen Temperaturen seinen Ausklang fand.

Großer Zapfenstreich in Ehingen an der Donau

Anschließend fanden sich Ehrengäste und Uniformierte wieder im Saal ein zu einem geselligen Umtrunk.

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Bericht: Oberst Ing. Harald Sauer, Kommandant KuK IR1

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Ausrückung zum Grab Gräfin Priscilla

Hohenems, 5. Juni 2022

Da sich nun der Todestag unserer Erlauchten Gräfin zum 3. Mal jährt, war es dem Kommandanten des Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ ein Anliegen, wie jedes Jahr, mit einer Abordnung am Grabe Ihrer zu gedenken und mit einem Blumengesteck unsere Verbundenheit zum Hause Waldburg-Zeil zu bekunden.

Wir trafen uns am Parkplatz hinter der Kirche, welcher am Sonntag gebührenfrei ist.

Anwesend waren Edeldame Ingeborg Matt vom Elisabeth Orden, Major Stefan Summer und Oberst Johnny Matt vom KuK IR18.

Nach dem Friedhofsbesuch gingen wir in den nahe gelegenen Palastgarten, wo wir wegen unserer KuK Uniformen Aufmerksamkeit erhielten und dadurch die Möglichkeit hatten, gute Gespräche zu führen und auch Informationsmaterial an geschichtlich Interessierte zu geben. 

Die letzte Ruhestätte von Gräfin Priscilla

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Bericht von Oberst Johnny Matt
Kommandant KuK IR18

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KuK Wandergruppe IR18

Dornbirn, 29. Mai 2022

Treffpunkt Dornbirn Karrenseilbahn Talstation um 09.18 Uhr, rauf auf den Karren – Schuttannen/Hohenems – über den Hackwald nach Ebnit/Dornbirn, retour mit dem Bus zur Karrenseilbahn Talstation.

Teilnehmer: Ingeborg Matt, Stefan Summer, Franko Österle und Johnny Matt

Ingeborg und ich fuhren mit dem Zug nach Dornbirn, von dort weiter mit dem Bus Linie 46 zur Karrenseilbahn. Dort angelangt trafen wir Stefan und Franko welche auch gerade mit dem Auto angekommen waren. Kurze Besprechung, wie lange sie die Parkgebühr kaufen sollten.

Man muss dazu sagen, heute Morgen war ich knapp davor diese Wanderung aufgrund der Wetterlage abzusagen. Doch Ingeborg sagte mir, dass wir uns am Monte Peralba das Wetter auch nicht aussuchen können. Wir beschlossen dann aufgrund der Wetterlage nur auf den Karren zu gehen. Der Weg war mit 1h30min angeschrieben. Parkticket gekauft, Schuhe nochmals gebunden und abging es ins Gelände. Erst gemütlich, dann kam die erste Kehre, nach dieser ging es nur noch hinauf – hinauf – hinauf.

Dies war dann auch unsere Motivation, hinauf auf den Karren: „18er immer vorwärts“. Wir gingen unseren Schritt so wie es für jeden angenehm war, die einen etwas schneller, die anderen etwas langsamer. Wichtig ist, dass man sich immer unterhalten kann, das tut der Seele gut.

Kurz bevor wir die letzten Höhenmeter absolvierten kam Gott sei Dank ein Brunnen mit unbeschreiblich gutem Bergwasser, also kurze Pause, Gesicht waschen, Wasser trinken, dann Angriff auf die letzten paar Höhenmeter. Geschafft, nach 1h20min standen wir auf der Terrasse Panorama Hotel Karren.

Jetzt nahmen wir uns Zeit um Fotos zu schießen, die Aussicht zu genießen und auch das Wetter hatte uns belohnt. Es kam sogar die Sonne kurz raus. Wir hatten einen tollen Blick übers Rheintal bis ans Ende des Bodensees konnten wir sehen.

Jetzt war es Zeit um unsere Belohnung in Form eines Getränkes in der Gaststube zu bestellen. Nachdem wir den Aufstieg nochmals durchbesprochen und unsere Getränke ausgetrunken hatten, gingen wir wieder hinunter zur Talstation.

Ein besonderes Erlebnis war es als wir sahen wie steil der Anstieg eigentlich gewesen war. Ein Lob an alle Teilnehmer fürs Durchhalten.

Wir waren in 1h unten bei der Talstation, wo wir uns dann verabschiedeten und nach Hause fuhren.

Es war ein wunderbares Erlebnis und ein herrlicher Tag.

Der Wettergott war auch auf unserer Seite, denn kurz nachdem wir zu Hause angekommen waren, fing es an zu regnen.

Danke nochmals an alle Teilnehmer – ich bin stolz auf euch.

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Oberst Matt Johnny
Kommandant KuK IR 18

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2022 – Regimentsgedenktag IR18

Hohenems, am 26. Mai 2022

Pünktlich um 09.30 Uhr kam unsere Blumenfee Sonja Nenning mit dem Kranz für das Kriegerdenkmal zum Palast. Auch unsere zwei neuen Offiziere Gerald und Ralf Fässler waren schon da, als Ingeborg, Dilara und ich vor dem Palast eintrafen. Diese zwei Offiziere wurden von mir gleich als Kranzträger eingeteilt. Wir begaben uns in den Palastinnenhof, wo nun so tröpfchenweise weiter Mitglieder einsickerten. Darunter aus Thüringen/DE Mjr Roland Beyer, Hptm Olexander Panschenko, Mjr Josef Thürer, die Majore Sylvia und Stefan Summer, Olt Maximilian, Lt Alexander und Kpl Rohan Jordan sowie der Akademiekommandant vom kuk XIV. Korps Oberst Günter Kilga, wie auch eine Abordnung des kuk Feldhaubitzen Regiment Nr. 13, mit dem Kommandanten Oberst der Artillerie Burghard Ostertag, sowie Monika Bildstein und Engelbert Kobleder eintrafen.

Zwischenzeitlich, ging ich unsere Regimentsfahne im Palast holen und übergab diese Mjr Thürer, der mit Mjr Beyer und Hptm Panschenko den Fahnentrupp bildeten.

Indessen konnten wir mit dem offiziellen Teil des Regimentstages, welcher ja eigentlich am 22.05. des Jahres ist, beginnen. Da dies aber ein Sonntag war, verlegten wir ihn auf den 26.05.2022 Christi Himmelfahrt Tag.

Herr Oberst Burghard Ostertag ließ die anwesenden Regimenter und Abordnungen Aufstellung nehmen. Nach der Meldung an mich begrüßte ich die anwesenden Mitglieder und Gäste.

Danach würdigte ich mit einer Ansprache über die Seligsprechung unseres letzten Kaisers Karl, dessen Todestag sich zum 100 Mal im 2022 jährt. Auch stellte ich diesen Regimentstag unter die Patronanz von Kaiser Karl.

Anschließend gingen wir zum Kriegerdenkmal bei der St. Karl Kirche und legten den Kranz für unsere gefallenen und vermissten Kameraden des Ersten Weltkrieges nieder. Nach einer Gedenkminute traten wir den Weg in den Palast Innenhof an.

Dort angelangt übergab ich feierlich an Olt Panschenko die Urkunde zu seiner Beförderung zum Hauptmann und allen anwesenden Edeldamen und Ritter vom Goldenen Sporn eine Gedächtnisurkunde zum 100 Todestag unseres letzten Kaisers.

Damit war der offizielle Teil abgeschlossen, noch schnell unsere Regimentsfahne in den Palast bringen, alles ins Auto verstauen und dann noch auf einen Kaffee ins gegenüberliegende Schloßcafe, das von der Familie Fenkart geführt wird und eine lange Tradition vorweisen kann.

Wie ausgemacht gingen wir dann, nach dem Kaffeebesuch nach Hause, uns umziehen für den gemütlichen Teil am Bogenplatz in Hohenems.

Meine Tochter Michaela und ihr Freund Hupi sowie mein Enkel Max waren schon fleißig, sie haben den Grill und die Tische schon hergerichtet so, dass wir nur noch Platz nehmen mussten, um zu Essen. Um 13.30 Uhr gab es dann meine Überraschung: „Barbara und Martin Lampert kamen mit der Drehorgel und spielten unseren neuen 18er Marsch, welchen wir jetzt in Drehorgelversion haben.“

Beim zweiten Durchgang, bei welchem Roland per Handy unseren Freiherren von Heck angerufen hat, sangen Stefan und Roland den Text zum Regimentsmarsch mit. Damit auch dieser seinen Text einmal vertont hören konnte.

Danach spielten sie noch einige andere Melodien und neben tollen Gesprächen, Bogenschießen und Kuchen essen, Kaffee trinken und lustig haben, ging der feine Regimentsgedenktag zu Ende. 

Meldung an den Kommandanten IR18

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Bericht: Oberst Matt Johnny
Kommandant des KuK IR 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

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Wandertraining

Götzis, 15. Mai 2022

Dabei waren: Latifa Jordan, Ingeborg Matt, Angelika Österle, Heidi, Robert Jordan, Maximilian Jordan, Alexander Jordan, Rohan Jordan, Franco Österle, Johnny Matt

Treffpunkt: Parkplatz Schwimmbad Riebe in Götzis

Pünktlich wie es sich gehört, starteten wir um 10.00 Uhr unsere Wanderung welche uns dieses Mal einiges abverlangte. Erst Asphalt, dann Schotter, Wurzeluntergrund und Steine.

Vom Parkplatz gingen wir ca. 1,5 km der Straße entlang bis zum Oberen Parkplatz also Asphalt, dann ging es die Schotterstraße (im Winter Rodelbahn) Richtung Kapf.

Nun mussten wir ziemlich steil und vor allem konstant Aufwärts, ohne dass wir ein Stückchen des Weges flach hatten, um eine kurze Erholungspause einzulegen. Am Anfang Unterhielten wir uns noch ganz angeregt, doch je mehr wir an Höhenmeter gewannen wurde unsere Gruppe immer leiser und bald war es dann schon wie auf einem Schweigemarsch. Jeder brauchte seine Luft für den Anstieg. Als wir von der Schotterstraße in den Wald einstiegen, wurde es Angelika und Heidi auf Grund ihrer OP, welche noch nicht so lange zurücklag, zu riskant und sie gingen zurück.

Vor dem Abstieg über den Schreckweg noch die Aussicht über das Rheintal bis zum Bodensee genießen!

Dies war eine gute Entscheidung von ihnen, denn der Wald mit den Wurzeln und Steinen und die Steile welche wir dann in Angriff nahmen hatten es in sich. Unserer Jugend schien dies nichts auszumachen. Ein Lob an Maximilian – Alexander und Rohan.

Doch wir kamen schließlich zusammen und wohlbehalten auf dem Gipfel vom Kapf an. Nun marschierten wir leichten Schrittes abwärts, Richtung Spallenhof, wo uns eine sonnige Terrasse eine wie immer nette Wirtin (Christl) und ein großes Glas Holundersaft mit Zitrone erwartete.

Als wir uns gestärkt hatten, gingen wir dann über den Schreckweg nach Götzis hinunter. Dies war ein zusätzliches Training für unsere Konzentration, Ausdauer und Fußgelenke.

Am Parkplatz angelangt stellten wir fest, dass manche Badegäste sehr unliebsame Zeitgenossen sein können, denn sie hatten der Motorroller von Robert so eingeparkt, dass man weder zwischen der Autos noch am Rand vorbeikommen konnte. Franko fuhr dann der Roller über einen Grashügel, Robert musste noch anschieben, sonst hätte das auch nicht geklappt. Auch mit den Autos war es ein Kunststück aus der Parklücke und dem Parkplatz heraus zu kommen.

Wir hatten heute ungefähr 3,5 Stunden Fußmarsch hinter uns und freuten uns auf eine Dusche und einen gemütlichen Kaffee am Balkon oder Garten. Home Sweet Home    Monte Peralba wir kommen

Teilnehmer, Route und Statistik

Bilder finden Sie hier!

Bericht von Oberst Johnny Matt
Kommandant des KuK IR 18

 

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Fuß – Wallfahrt des KuK IR 18 zur Liebfrauen Kirche in Rankweil

Sonntag, 01.Mai.2022

Treffpunkt war um 04.00 Uhr beim jüdischen Friedhof in Hohenems.
Nachdem sonst niemand gekommen war, gingen Ingeborg und ich
(Johnny Matt) um 04.15 Uhr vorsichtigen Schrittes den Stockdunklen
Weg vom jüdischen Friedhof bis in den Kobel. Zur Vorsicht hatten wir
eine Stirnlampe eingepackt. Danach gingen wir vom Kobl den
Römerweg nach Götzis St. Arbogast, wo wir dachten, die Pilger von
Altach und Götzis zu treffen. Doch auch da war niemand, haben wir uns
im Datum geirrt, oder waren sie schon früher losgegangen? Da es
bereits 05.05 Uhr war, gingen wir weiter über den Klauser Wald. Es war
einfach schön dem Tag zuzusehen wie er erwacht, mit der Helligkeit kam
auch das Vogelgezwitscher und wir gingen im Gebet und in Gedanken
nach Sulz – Röthis zum Sportplatz wo wir letztes Jahr ein Gebet
gesprochen haben. Von da gingen wir zum Bädle bei der Frutz über die
Holz gedeckte Brücke nach Rankweil. Am Fuße des Berges wollten wir
im Mangold einen Kaffee trinken, doch die machten erst um 07.00 Uhr
auf, und wir wollten keine halbe Stunde warten. Denn um 07.30 Uhr war
die hl. Messe angesagt. Wir gingen also gleich zur Basilika rauf. Dort
wurden wir dann von der Legion Maria und der KIM mit einem Marien
Anhänger empfangen. Auch gab es Kaffee, und selbst gemachten
Kuchen.

Bericht: Johnny Matt

Einige Bilder finden Sie hier!

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Flanieren in Bludenz

Flanierstündchen in der Alpenstadt Bludenz am 24.04.2022

Oberst Johnny Matt

Pünktlich um 09.55 Uhr trafen alle Teilnehmer in Bludenz beim
Rathausparkplatz ein.

Unsere, dem schlechten Wetter geschuldete, kleine Gruppe bestand aus unserer lieben Edeldame Ingeborg Matt vom Elisabeth-Orden, sowie Oberst Helmuth A. Küng, Wachtmeister Yilmaz Ider, beide Husarenregiment Nr. 15 und Major Stefan Summer und Oberst Johnny Matt vom Infanterieregiment Nr. 18.
Der Fotograf, Manfred Burtscher, welchen Helmuth A. Küng angeworben hatte, war ebenfalls schon vor Ort.
Erst wurden einige Fotos am Fuße des Kriegerdenkmals gemacht, dann ging es hinauf zur Kirche und dem Schloss. Im Anschluss flanierten wir hinunter durch den überdachten Aufgang zur Kirche, welchen früher nur die Geistlichkeit benutzen durfte, in die Altstadt von Bludenz zum Nepomukbrunnen und weiter vorbei am alten Gastgarten vom Gasthof Hirschen über die kleinen Gassen retour zum Torbogen „Friedrich mit den leeren Taschen“.

Es gab auch viel gute Gespräche mit der Bludenzer Bevölkerung, welche sich
sehr für unsere kuk Regimentsgeschichte interessierte.
Wieder einmal durften wir KuK Kultur vermitteln und dies tat der Seele gut.

Beim Torbogen wurden noch etliche Fotos geschossen, bevor wir uns ins Gasthaus Löwen zur Labung zurückzogen.

Das Wetter hat auch noch mitgespielt und so wurde es eine schöne Veranstaltung.
Wir freuen uns schon auf die professionellen Fotos von Manfred.

Laurentiuskirche Bludenz
In Bludenz

Mehr Fotos finden Sie hier!

Bericht: Oberst Johnny Matt KuK IR 18

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Wandertraining

03.04.2022

Anwesend: Franko Österle-Repnic, Stefan Summer und Johnny Matt

Wir trafen uns pünktlich um 09.30 Uhr am Parkplatz in der Riebe. Alle waren gut gelaunt und schon gespannt wie diese Wanderung werden wird, denn es hatte in der Nacht 15 cm Neuschnee ins Gelände gestreut.

Oberst Johnny Matt

Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir Richtung Örfla Schlucht. Anfangs gingen wir noch wie auf rohen Eiern, da sich in der Örfla einige Stufen befinden, welche sehr rutschig waren. Doch dann im freien Gelände bzw. im Wald ging es recht gut voran. Nun ging es zur Mathionswiese wo wir dann beim Wegweiser überlegten, wie wir weitergehen sollen. Eigentlich wollten wir nach Fraxern, doch da hätten wir alles der Straße entlang zurück in die Riebe zum Schwimmbad gehen müssen. Wir entschieden uns im Wald zu bleiben und den steilen Abstieg Richtung St. Arbogast zu nehmen. Dies war ein gutes Training für unsere Fußgelenke und die Trittsicherheit der Teilnehmer. Hinter dem Schießstand gingen wir dann zum Stähele und von dort wieder über die Örfla Schlucht zum Schwimmbad in der Riebe. 

Die ganze Wanderung dauerte ca. 2,5 h und wir hatten einen schönen Vormittag in der Natur verbracht. Franko hat einige Fotos geschossen.

Diese finden Sie hier!

Bericht: Johnny Matt      

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Jahresempfang seiner Königlichen Hoheit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach

Ausrücken des Korps Edelweiß zum Neujahrsempfang seiner Königlichen Hoheit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach am 19. März 2022 in Bad Sulza / Thüringen

Oberst Ing. Harald Sauer

Am 18. März machte sich eine Abordnung des Korps Edelweiß auf den Weg nach Thüringen um das Korps der Habsburger beim Neujahrsempfang des Prinzen Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach zu repräsentieren. Das Infanterieregiment IR1 wurde vertreten durch Oberst Harald Sauer, das Husarenregiment HR15 durch Oberst Helmuth Küng und Zugführer Thomas Dünser, das Infanterieregiment 18 durch Oberst Johnny Matt sowie die Majore Sylvia und Stefan Summer und die Korps-Akademie durch Oberst Günter Kilga.

Nach gut 500 Kilometer Anreise wurde Quartier in der Hotel-Pension „Am Schwanenteich“ direkt am Kurpark im Zentrum von Bad Sulza bezogen, nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel wechselte die Gruppe in das Restaurant Bad Sulza, wo Graf Olaf und Gräfin Chatrin von Neuendorf zu Nauendorf als Organisatoren und Gastgeber der Veranstaltung zu einem informellen Beisammensein und Kennenlernen geladen hatten.

Am Sonntag, den 19. März versammelten sich die Teilnehmer der Veranstaltung an der Stadtkirche von Bad Sulza zu einem Sektempfang mit Fotos und bereiteten sich auf den Einzug zum Gottesdienst vor. Diesem Teil der Veranstaltung wohnten Oberst Matt, Oberst Küng und Oberst Sauer als Repräsentanten des Ritterordens vom Goldenen Sporn sowie Oberst Kilga als Repräsentant des portugiesischen Ordens S. Teotonio auf Einladung des Ritterordens „Heinrich III. der Erlauchte“ dessen Hochmeister Seine Exzellenz Generaloberst i.Tr. Olaf Graf von Neuendorf zu Nauendorf ist ebenso in ihren Rittermänteln bei.

Da das Husarenregiment HR15 mit seiner Standarte ausgerückt war, erfolgte der Einzug in die Kirche unter Vortritt des Banners, gefolgt von den Repräsentanten des Habsburger k.u.k. Korps, dem sich die Repräsentanten des Ordens Heinrich III sowie die weiteren sächsischen, preußischen und thüringischen Infanterie- und Husarenregimenter anschlossen. Pfarrer Uhlig hielt eine Predigt in welcher er würdevoll einen Brückenschlag zwischen den christlichen Werten, dem Zeitgeschehen in der Ukraine und traditionellen Werten wagte.

Nach dem Gottesdienst formierten sich die Teilnehmer in einem Zug, wiederum angeführt durch die Standarte des HR15 hin zum Kriegerdenkmal im Zentrum von Bad Sulza. Hier wurden Flammen des Friedens entzündet und Bürgermeister Dirk Schütze hielt eine Begrüßungsansprache, in welcher er seine Stadt sowohl im historischen Zusammenhang vorstellte als auch mit dem Zeitgeschehen verknüpfte, die Fürstenstraße der Wettiner mit der gelebten Historie der Traditionsverbände würdigte und alle aufs herzlichste in seiner Stadt willkommen hieß.

Als nächster Redner begrüßte seine Königliche Hoheit Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach die Kongregation. Nicht nur als Chef seines Königshauses, sondern auch als Vorstand des historischen Vereins illustrierte seine Rede basierend auf profundem historischen Wissen den Wandel des Krieges von einem legitimen, wenn auch nicht humanitären, Instruments der Diplomatie hin zu einem immer hinterhältigeren Instrument der Machtdurchsetzung unter Anwendung immer schändlicherer Propaganda deren Wahrheitsgehalt kaum noch überprüfbar sei. In diesem Zusammenhang würdigte er die Traditionsverbände als eine Reminiszenz der Zeiten, als Diplomatie noch ehrlich war, ein Wort noch galt und auch Schlachten, so sie unvermeidbar waren, mit offenem Visier, die Farben der Uniformen offen gezeigt, ausgetragen wurden. Dabei vermied er es, frühere Auseinandersetzungen zu glorifizieren und wies durchaus auf den einen oder anderen Kurfürsten hin, der auch dieses System missbraucht hatte, bevor er auch im aktuellen Zeitgeschehen die Diktatoren der jüngeren Vergangenheit anprangerte. Mit Blick auf das Zeitgeschehen lobte er ausdrücklich die grenzüberschreitende und harmonische internationale Zusammenkunft der Regimenter und Ritterorden anlässlich seines Neujahrsempfangs.

Nach Verlegung der Veranstaltung in den historischen Saal des Restaurants Bad Sulza gab es zum Mittagessen eine köstliche Auswahl Thüringer Spezialitäten, bevor das Programm mit Ehrungen und Ernennungen fortgesetzt wurde.

Als Einleitung dieses Programmteils verlas Oberst Küng in Vertretung des verhinderten Generalmajors Robert Jordan die Grußbotschaft ihrer k.u.k. Hoheiten Erzherzog Sandor und Erzherzogin Herta Margarete von Habsburg-Lothringen an seine Königliche Hoheit Prinz Michael von Sachsen sowie die versammelten Anwesenden.

Bei den Ehrungen erhielten zunächst Mitglieder des Magdeburger Jägerbataillons Nr. 4 durch Prinz Michael von Sachsen-Weimar-Eisenach und Generaloberst i.Tr. Olaf Graf v. Neuendorf zu Nauendorf Beförderungen und Auszeichnungen, sodann wurde dem Bürgermeister Herr Schütze die goldene Gedenkmedaille des Magdeburger Jägerbataillons Nr. 4 sowie ein schmiedeeisernes Rednerpult verliehen. Im Anschluss wurden auch die k.u. k. Offiziere Oberst Harald Sauer, Oberst Johnny Matt, Oberst Günter Kilga und Oberst Helmuth Küng mit der Medaille in Altsilber geehrt. Letzter zeichnete im Gegenzug Mitglieder des Magdeburger Jägerbataillons Nr. 4 mit Medaillen des HR15 aus.

Nach Ende der Formalien konnten die Teilnehmer an einer interessanten Stadtführung teilnehmen, welche die kulturellen Highlights speziell aus dem Bereich der Musik, die lange Weinbautradition, dunkle Zeiten wie KZ-Standorte im 3. Reich nicht aussparte und schließlich im Kurpark mit der Vorstellung der Solequelle vom Tag ihrer Bohrung bis zum heutigen Tag ihren Abschluss fand. Nach der Führung bei strahlend blauem Himmel aber durchaus frischem Wind durften sich die Teilnehmer anschließend im Bad Sulza bei Kaffee und lokalen Gebäckspezialitäten wieder aufwärmen.

Als letzter Programmpunkt hielt Ordenskanzler Carl-Michael Liemberger vom Ritterorden „Heinrich III. der Erlauchte“ einen interessanten Vortrag mit dem Thema: „Rittertum und Rittersein – wohin führt der Weg?“.

Beim abschließenden Abend-Buffet gab es reichlich Zeit und Raum für persönliches Kennenlernen, philosophische und historische Betrachtungen, Gespräche, dunkles Bier und lokalen Wein. Weitere gegenseitige Besuche wurden verabredet und zur vorgerückten Stunde erfolge der Rückzug ins Quartier am Schwanenteich.

Hier geht es zu den Fotos!

Bericht: Ing. Harald Sauer

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