Wanderauftakt in Hohenems

Am 11. Februar 2024 begaben sich sieben enthusiastische Wanderer – Ingeborg, Angelika, Latifa, Johnny, Franko, Alexander und Robert – auf eine malerische Tour durch die bezaubernde Landschaft von Hohenems. Der Ausgangspunkt der Wanderung war der jüdische Friedhof in Hohenems, von wo aus die Gruppe ihre Tour begann und auch beendete.

Die Gruppe setzte sich aus Mitgliedern des kuk Infanterie Regiment 18 und dem Priorat Vorarlberg des Ritterordens vom Goldenen Sporn zusammen.

Die Route führte die Wanderer über verschiedene Geländemerkmale, beginnend mit einem anspruchsvollen und steilen Abschnitt durch den mit nassem Laub bedeckten Wald, der mit seinen unebenen Pfaden eine Rutschpartie darstellte. Dennoch bewältigte die Gruppe die Herausforderungen mit Leichtigkeit und setzte ihren Weg fort.

Entlang des Weges boten sich den Teilnehmern atemberaubende Aussichten auf den Weiher und das Rheintal bis zum Bodensee, während sie sich dem Bereich Bodner näherten. Von dort aus führte der Pfad über die Parzelle Berg, zum Rathaus und dann in Richtung Schwefelbad, bevor die Wanderer eine wohlverdiente Pause in der Metzgerei Schatz in Hohenems einlegten, wo sie bei einer Tasse Kaffee und einem köstlichen Stück Kuchen neue Energie tankten.

Gestärkt setzte die Gruppe ihre Wanderung fort, vorbei am Schwefelbad, bevor sie schließlich zum Ausgangspunkt zurückkehrte. Unterwegs wurde eine lebhafte Unterhaltung geführt, die die Stimmung aufhellte und die Wanderung zu einem noch angenehmeren Erlebnis machte.

Während der Wanderung konnten die Teilnehmer die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen und einige Tierbeobachtungen machen. Rehe huschten durch den Wald, während am Wegesrand zahlreiche Schneeglöckchen ihre zarten Blüten präsentierten, was die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.

Das Wetter an diesem Tag war leicht regnerisch, was der Gruppe jedoch keinen Abbruch tat. Die Strecke erstreckte sich über insgesamt 5,8 Kilometer. Der höchste Punkt war 617 Meter der niedrigste 423 Meter.

Ingeborg und Alexander dokumentierten die Tour mit Fotos, um die Erinnerungen an diesen wundervollen Tag festzuhalten. Insgesamt war es eine angenehme und leichte Wanderung, die den Start der Wandersaison gebührend einläutete und die Teilnehmer mit unvergesslichen Eindrücken beschenkte.

Bericht: Jordan

Fotos von
Ingeborg Matt finden Sie hier!
Alexander Panchenko finden Sie hier!

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Besuch des Archivs von Wendelin Hammerer

Am 28. Jänner 2024 unternahmen einige Kommandanten des kuk XIV. Korps „Edelweiss“ auf Initiative und Teilnahme des Kdten IR18 einen besonderen Besuch im Archiv von Wendelin Hammerer, einem bedeutenden Historiker des Bregenzerwaldes.

Die Gruppe, bestehend aus den Kommandanten vom kuk XIV: Korps „Edelweiß“ in Begleitung seiner Gattin, Husaren Regiment Nr. 15, Feldhaubitz Regiment Nr. 13 und der Akademie des XIV: Korps, wurde von Wendelin persönlich begrüßt.

Wendelins Frau Gabi empfing die Besucher herzlich und bewirtete sie mit köstlichen Käsknöpfle. Nach der Führung durch das mehr als 300 Jahre alte und sehr geschichtsträchtige Haus und im Anschluss die Archivbesichtigung genoss die Gruppe gemeinsam einen kleinen Ausflug zum Galgenbühel, der den Besuch auf angenehme Weise abschloss.

Der Besuch war äußerst interessant und bot den Teilnehmern die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die Geschichte und das Erbe von Wendelin Hammerer zu gewinnen. Die persönliche Führung durch Wendelin selbst verlieh dem Besuch eine besondere Note und machte ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Wendelin Hammerer aus Egg besitzt ein einzigartiges Privatarchiv im Bregenzerwald, dass Dokumente von Persönlichkeiten wie Angelika Kauffmann, Alois Negrelli und Levi Strauss umfasst. Dieses umfangreiche Archiv umfasst zirka 15.000 handgeschriebene Dokumente aus dem späten 18. Jahrhundert bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, sowie Themenschwerpunkte wie Aufzeichnungen und Briefe über die Franzosenkriege sowie Dokumente über die jüdische Gemeinde in Hohenems.

Besonders stolz ist Wendelin Hammerer auf die handschriftlichen Unterlagen von Alois Negrelli, einem Verkehrsbau-Pionier und Planer des Suezkanals, der nachweislich Spuren im Bregenzerwald hinterlassen hat.

Bericht: Matt/Jordan

Zu einigen Fotos geht es hier!

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Gemeinsame Adventsfeier

Am 1. Dezember 2023 fand in Feldkirch-Nofels im Gasthaus Löwen die gemeinsame Adventsfeier der kuk Traditionen, des Ritterordens vom Goldenen Sporn und der Flamme des Friedens statt.

Angereist war IKKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen, die Präsidentin der Flamme des Friedens und der Großmeister des Ritterordens vom Goldenen Sporn und Regimentsinhaber SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen.

Die Feier wurde mit Auszeichnungen, vergeben durch IKKH Herta Margarete begonnen und im Anschluss daran gab es durch den Korpskommandanten eine ganz besondere Auszeichnung für den Kdten des FHR13. Dieser nämlich erhielt, da er Auszeichnungen für wenig wichtig hält, eine Flasche Rum. Da freute er sich dann doch.

Prof. Daniel André Vitek hatte noch eine ganz besondere Überraschung für Erzherzogin Herta Margarete und Erzherzog Sandor. Er hatte nämlich für die Kaiserlichen Hoheiten den Margareten-Walzer und Erzherzog-Sándor-Csárdás komponiert und überreichte nicht nur die Noten, sondern gab auch die Melodie zum Besten.

Bei lebhafter Unterhaltung, sehr gutem Essen und ausreichend Getränken zog sich die Feier bis gegen Mitternacht.

Fotografisch wurde das Geschehen durch den Regimentsfotografen Anton Amann aus Hohenems und Angelika Österle aus Götzis festgehalten und dadurch bleibende Eindrücke geschaffen.

Bericht: Jordan

Fotos von Anton Amann finden Sie hier!
Fotos von Angelika Österle finden Sie hier!

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Ehrenzug für Gaudenz von Kripp Freiherr zu Prunberg und Krippach und Antonia Bohrer-Bilowitzky

Am 21. Oktober 2023 gaben sich Bräutigam, Gaudenz Baron von Kripp und seine Braut, Frau Antonia Bohrer-Bilowitzky in der ehrwürdigen Basilika auf dem Liebfrauenberg in Rankweil, vor Gott, ihren Angehörigen und den geladenen Gästen das Eheversprechen.

Das Brautpaar wurde auf dem Weg aus der Basilika von einer kuk Ehrenformation mit einem Säbelspalier empfangen.

Dieser Ehrenzug wurde vom kuk XIV. Korps „Edelweiß“ gestellt und bestand aus Abordnungen der kuk Infanterietruppendivision 8 „Kaiserjäger“, des kuk Infanterie Regiments Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“, des Husaren Regiments Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“, des kuk Feldhaubitz Regiments Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“.

Am Ende des Säbelspaliers warteten über 200 Gäste und jubelten dem Brautpaar zu.

Nach einiger Zeit mit den Gästen machte sich das frischvermählte Paar in einem Fiat Topolino aus dem Jahr 1950 auf den Weg zum Gräflichen Palast in Hohenems.

Dort angekommen, wurden sie und ihre Gäste ein weiteres Mal von der militärischen Ehrenformation empfangen. Diese hatten bereits Stellung entlang der Zufahrt zum Palast bezogen und standen mit gezogenem Säbel für das Brautpaar und alle Gäste Spalier.

Die Gästeliste war international und der Einladung des Paares gefolgt waren Mitglieder des Fürstenhauses von und zu Liechtenstein, sowie Adlige aus den Häusern von Hohenzollern, Sachsen, Mecklenburg, Schönburg, Khuen-Belasi und vielen mehr.

Als besonderes Hochzeitsgeschenk stellten S.E. Franz-Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems und seine charmante Gattin I.E. Stephanie Gräfin Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems die Räumlichkeiten im Palasts Hohenems, sowie die Gemächer auf Schloss Glopper für die Hochzeitsnacht, zur Verfügung.

Baron Gaudenz von Kripp ist der Sohn von Sigmund von Kripp und Baronin Ludmilla von Kripp-Kálnoky, geborene Gräfin Kálnoky. Sein Urgroßvater, Baron Paul von Kripp, erbte im Jahr 1945 die prächtige Stachelburg. Im Jahr 1990 übernahm Baron Sigmund von Kripp den Besitz von seinem Vater und legte den Grundstein für das heute einzigartige Schlossweingut, indem er den ersten Weinberg pflanzte.

Frau Antonia Bohrer-Bilowitzky ist die Tochter von Herrn Thomas Bohrer-Bilowitzky und Frau Susanne Bohr-Bilowitzky, geborene Stöffler. Herr Thomas Bohrer ist ein Nachfahre des Schmiedemeisters Thomas Bohrer, der im Jahr 1871 eine Fahrzeugfabrik mit Sitz in Klagenfurt am Wörthersee gründete. Diese Fabrik begann 1901 mit der Produktion von Automobilen unter dem Markennamen Bohrer und stellte somit das erste Automobil in der k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn her.

Seine Erlaucht Franz-Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems und Baron Sigmund von Kripp sind Cousins zweiten Grades. Ihre Urgroßmutter war Marie Valerie Mathilde Amalie von Österreich, die Tochter von Kaiser Franz Joseph und ab 1919 als Marie Valerie Habsburg-Lothringen bekannt.

Am Abend versammelten sich die geladenen Gäste zu einer festlichen Soirée des Brautpaares im Palast Hohenems.

Wir von der kuk Tradition sind besonders dankbar, dass Seine Erlaucht Franz Clemens Graf zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems, der auch als Feldmarschallleutnant i. Tr. und als kuk Landesverteidigungskommandant für Tirol und Vorarlberg immer ein wohlwollender Unterstützer der Tradition ist, uns in seine Planung und Ergänzung zu seinen Hochzeitsgeschenken einbezogen hat und wir uns mit unseren traditionellen Uniformen präsentieren durften.

Weitere Fotos finden Sie hier!

Bericht:
Roland Beyer, Major d. Inf.
kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“
Komtur im Kaiserlich-Österreichischen Franz-Joseph-Orden

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Friedensfahrt zur Flamme des Friedens

Friedensfahrt zur Flamme des Friedens in Sappada, Provinz Udine

Datum: 8. September 2023 – 10. September 2023

Die Friedensfahrt zur Flamme des Friedens in Sappada, direkt bei der Quelle des Piaveflusses, nahe dem Kriegerdenkmal, beim Rifugio Sorgente del Piave, in der Provinz Udine war eine bemerkenswerte Veranstaltung. Die Werte des Friedens und der Zusammenarbeit wurden ganz bewusst gewürdigt. Dieser kurze Bericht versucht die Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung zusammenzufassen.

Freitag, 8. September 2023:

Am ersten Tag der Friedensfahrt fand im Hotel Haus Michaela ein herzlicher Willkommens-Empfang statt. Die Gäste wurden mit einem musikalischen Programm des Alpini Chores Sorgente del Piave unter der Leitung von Chorleiter Francesco Piller und dem Präsidenten Luigi Piller Cottrer begrüßt. Nach vielen wunderbaren Liedern in Italienisch und Deutsch fanden angeregte Gespräche und ein reger Austausch statt.

Unter den Ehrengästen befanden sich Ihre Kaiserliche Hoheit Herta Margarete von Habsburg-Lothringen, Präsidentin der Flamme des Friedens, sowie Seine Kaiserliche Hoheit Sandor von Habsburg-Lothringen, Austria Imperialis und Großmeister des Ritterordens vom Goldenen Sporn. Der Organisator, Ritter Robert Jordan, Großkanzler im Ritterorden vom Goldenen Sporn, trug ebenfalls zur festlichen Atmosphäre bei.

Samstag, 9. September 2023:

Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Haus Michaela begann der zweite Tag mit einer Messfeier am Friedensdenkmal, gefolgt von Ansprachen von Frau Stefania Piller Hoffer, der Vertreterin der Gemeinde Sappada. Zu dieser Messe konnte auch eine Abordnung des Ritterordens vom Goldenen Sporn aus dem Priorat Kärnten begrüßt werden.

Der Tourismusverband sponserte, dank der großzügigen Unterstützung von Präsident Fabrizio Piller Roner und seiner Gattin, ein Buffet mit zahlreichen regionalen Leckereien. Die wunderbare Umgebung mit den majestätischen Bergen, mit dem leckeren Buffet und bei freundschaftlichem Austausch und Gesprächen verging die Zeit wie im Flug.

Eine Gruppe von 15 Personen machte sich nach der Stärkung auf den Weg zum Rifugio Calvi und von dort zum Monte Peralba. Die Wanderung bot atemberaubende Ausblicke auf die Dolomiten und strahlend blauen Himmel.

Am Abend versammelten sich alle zum gemeinsamen Abendessen und Tagesausklang. Während dieses festlichen Anlasses wurden zahlreiche Anerkennungen, Ehrungen und Auszeichnungen von IKKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen und SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen überreicht, darunter die Maria Theresia Medaille an Familie Jordan für ihre langjährige Tätigkeit im Bereich der Tradition, des Rittertums und der Friedenserhaltung.

Besonderen Dank galt aber den vielen lieben Freunden und Helfern aus Sappada, die uns tatkräftig unterstützen und die Veranstaltung erst zu einem Erfolg werden ließen. Insbesondere war und ist folgenden Personen zu danken: Dr. Marcella Benedetti, Mariarosa und Girogio Piller Roner (Hotel Haus Michaela), Fabrizio Piller Roner mit seiner charmanten Gattin (Hotel Venezia), dem Gemeindepfarrer, Luigi Piller Cottrer und Francesco Piller vom Alpinichor und Stefania Piller für den Bürgemeister von Sappada.

Sonntag, 10. September 2023:

Am letzten Tag besuchte die Gruppe das „Kleine Museum vom großen Krieg“, wo der Präsident Francesco Pomarè eine informative Führung leitete. Stefano Piller Roner übernahm die Übersetzung von Italienisch ins Deutsche. Pläne für weitere Besuche wurden geschmiedet, bevor die Gruppe sich zur Heimfahrt auflöste.

Die Friedensfahrt zur Flamme des Friedens in Sappada war zweifellos ein inspirierendes Ereignis, das die Bedeutung des Friedens und der Zusammenarbeit betonte. Diese Veranstaltung war ein Erfolg und trug zur Förderung des Friedens und zur Stärkung der völkerverbindenden Freundschaft bei.

Fotos:
Album von Angelika Österle hier
Album von Herta von Habsburg hier
Album von Ingeborg Matt hier
Album von Marcella Benedetti hier
Album von Olexander Panchenko hier
Album von Roland Beyer hier
und das Album von Sylvia und Stefan Summer hier


Weitere Informationen

Flamme des Friedens

Im Gedenkjahr 2015 wurde das Denkmal „Flamme des Friedens“ den Gefallenen und Opfern aller Kriege gewidmet, im Besonderen denen des Ersten Weltkrieges und auf dem Gebiet der Gemeinde Sappada im Sesistal errichtet.

Die Denkmalenthüllung hat am 26. September 2015 stattgefunden, da wo die Quellen des Flusses Piave liegen.

Seither ist das Denkmal der „Flamme des Friedens“, das ein offizielles Ziel für eine Friedenswallfahrt.


Rifugio Sorgenti del Piave

Am Fuße des Monte Peralba auf 1830 m

Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung, auch auf den Spuren des Ersten Weltkriegs. Um den See Olbe können Festungen und Gräben erkundet werden. Spannende Ausflüge in die Berge, wie den Monte Peralba (m. 2.694) bieten sich geradezu an.

Sorgenti del Piave verfügt über 15 Betten mit Gemeinschaftsbad. Die Küche bietet Gerichte und eine Polenta im Kessel ist immer bereit. Die Hütte ist von 1. Juni bis 30. September geöffnet. Auf Anfrage kann für Gruppen auch ein Abendessen bestellt werden.


Rifugio Calvi

Unterhalb der Westwand des Chiadenis Massivs auf 2164 m

Unter den Westwänden des Chiadenis Massivs auf 2164 m gelegene bewirtete Schutzhütte des CAI Sappada.

58 Schlafplätze, Hüttenschlafsack empfohlen und von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. An der Westseite des Hauses einen Winterraum mit 6 Lagern, Herd, Tisch und Bänke.


Monte Peralba – Hochweißstein, 2694 m

Am Gipfel angekommen, werden Sie von einer weißen Marmormadonna, einem Kreuz und einer Glocke begrüßt, die vielleicht laut hinausruft, dass heute Österreicher und Italiener vereint am Gipfel sitzen.

Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel des Monte Peralba, in der Nähe der Marmormadonna in einer Blechschachtel.

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„18er immer vorwärts“, über den Karren zur Staufenspitze.

Da es die letzten Tage so heiß war, beschlossen wir unser letztes Wandertraining, am 23.07.2023 auf den Karren und von dort auf die Staufenspitze gleich am Morgen zu beginnen.

Wir trafen uns um 08.00 Uhr bei der Talstation der Karrenseilbahn. Pünktlich gingen wir los, und das war auch gut so, denn die Sonne zeigte bald ihre volle Kraft. Dies erschwerte den sonst schon anstrengenden Aufstieg um so mehr. Doch nichtsdestotrotz, setzten wir einen Fuß vor den Anderen und erreichten dann auch den Karren.

Nun ging es weiter in ein mir neues Gebiet. Durch den Wald auf die Staufenalpe, von dort aus gab es nur noch einen Wurzelweg, welcher uns auf die Staufenspitze führte. Wir kamen jedoch gut voran und Ingeborg war die Erste am Gipfelkreuz. Wir wurden für die Strapazen mit einem herrlichen Blick auf das Rheintal bis zum Ende des Bodensees belohnt.

Nach einer kurzen Rast, da sehr viele Leute am Gipfelkreuz waren, und wir keinen Platz zum Hinsetzen hatten, tranken wir ein paar Schlucke aus der Wasserflasche, dann stiegen wir wieder ab zur Staufenalp. An diesem Tag war gerade Frühschoppen auf der Alp angesagt, und wir beschlossen etwas zu essen. Danach machten wir uns auf den Rückweg. Wir waren dann um ca. 15.00 Uhr wieder im Tal bei der Seilbahnstation. Indessen hieß es noch die letzten Meter bis zum Bahnhof zu laufen, denn der Bus kam erst in einer halben Stunde. Vom Bahnhof Dornbirn fuhren wir wieder mit dem Zug nach Altach und von dort gingen wir nach Hause. Es war nicht nur Konditionell eine Herausforderung, sondern auch von der Konzentration, welche wir für dieses unwegsame Gelände brauchten. Doch wir haben alles gemeistert und sind wohlbehalten zu Hause angekommen. „Monte Peralba – wir kommen!“

Bericht: Oberst Johnny Matt
Kommandant KuK IR 18

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9. Kaiserfest in Wienings

Bei schönstem Kaiserwetter fand am 9. Juli 2023 in Wienings/Groß Siegharts/NÖ das neunte Kaiserfest der „Historische Gruppe Wienings“ und „Kaiserpaar-Darsteller Evelyn und Friedrich Jares“ statt.

Ebenso Tradition ist die Einladung an Sandor und Herta-Margarete Habsburg-Lothringen, die auch dieses Jahr an der Veranstaltung teilnahmen.

Zudem waren Abordnungen zahlreicher Traditionsvereine aus dem gesamten Bundesgebiet – sogar aus Vorarlberg – vertreten. Am weitesten angereist war aus Wales (GB) war Lt. i. Tr. Richard Roberts.

kuk XIV. Korps „Edelweiß“

  • Korpskommandant kuk Generalmajor Robert Jordan

und den angeschlossenen Regimentern:

kuk Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“

  • Major d. Inf. Latifa Jordan
  • Major d. Inf. Roland Beyer
  • Leutnant d. Inf. Alexander Jordan
  • Korporal d. Inf. Rohan Jordan

    kuk 8. Infanterietruppendivision „Kaiserjäger“

    • Hauptmann i. Tr. Hans Messner
    • Leutnant i. Tr. Andreas Kogler

    kuk Eisenbahnregiment

    • Regimentskommandant Major i. Tr. Christian Gajsek

    Bei strahlend blauem Himmel nahmen diverse militärische Abordnungen (Kaiserjäger, Deutschmeister, Infanterieregimente etc.), Traditionsverbänden und Abgesandten internationaler Ritterorden unter der Patronanz SKKHen Erzherzog Sandor und Herta Margarete von Habsburg-Lothringen Aufstellung.

    Kurz nach 10 Uhr setzte sich der Ehrenzug unter Vorantritt der Musikkapelle in Bewegung zum Umzug durch den Ort zum Festplatz. Vor der Ehrentribüne nahm der Ehrenzug Aufstellung zum Abschreiten der Formation durch seine k.u.k. Hoheiten Erzherzog Sandor und Erzherzogin Herta Margarethe von Habsburg-Lothringen sowie das historische Kaiserpaar.

    Zu Ehren von SKKH Erzherzog Sandor wurde ein ihm dieses Jahr vom kuk Infanterie Regiment Nr. 18 gewidmeter Marsch, der „Erzherzog Sandor Marsch“ gespielt.

    Erzherzog Sandor Marsch (Partitur) Komponist: André Vitek

    Anschließend fand der Feldgottesdienst unter Begleitung der Musikkapelle statt.

    Zum Abschluss des offiziellen Teils defilierte der Ehrenzug im Gruß entlang der Ehrentribüne.

    Nach dem Abtreten der Abordnungen sickerten die Gäste in das große Zelt, um bei Essen und Trinken den schönen Tag mit Kameraden und Freunden zu genießen. Selbstverständlich gab es auch Kaffee und Kuchen, welcher aus der Konditorei des historischen Kaisers, dargestellt durch Friedrich Jares höchstpersönlich stammte und großes Lob erntete.

    Dank des Kaiserwetters, der perfekten Organisation der „Historischen Gruppe Wienings“ und der guten Laune aller Beteiligten erneut ein gelungenes Kaiserfest!

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    Traditionstag 2023 HR15/FHR13 Königgrätz 1866

    08. Juli 2023 Bludenz/Vorarlberg

    Anlässlich des Traditionstag des kuk Husarenregiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“ und des kuk Feldhaubitzregimentes Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“ trafen sich Traditionsregimenter aus ganz Österreich und Deutschland in der Alpenstadt Bludenz.

    Um 10:00 starteten die Gäste zur historischen Stadtführung, die Oberst d. Kav. Helmuth Küng durchführte.

    Am frühen Nachmittag erfolgte die Segnung des neuen Standartenblattes und des Kranzes beim Kriegerdenkmal durch Pater Dazius vom Franziskanerkloster in Bludenz.

    Danach erfolgte eine Kranzniederlegung in der Krypta des Kriegerdenkmals. Nach dem Gedenken an die Opfer der Kriege, begaben sich die Abordnungen in den Gastgarten des Hotel Löwen zum offiziellen Teil.

    Nach dem Einnehmen der Plätze und der Begrüßung durch den Regimentskommandanten HR15 erfolgte eine Information über den groben Ablauf der Schlacht von Königgrätz 1866. Während dieser Schlacht fand die wohl letzte große Kavallerie Schlacht statt, an der auch die 15er Husaren maßgeblich beteiligt waren. Bei der Artillerie trat auch ganz hervorragend das später in kuk Feldhaubitzregimet Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“ umbenannte Artillerieregiment hervor. Aus diesem Einsatz leitet sich der Regimentsgedenktag, sowohl für das Husaren Regiment Nr. 15, als auch für das Feldhaubitzregiment Nr. 13 ab.

    Gefecht_zwischen_k.k._Husaren_und_preußischen_Kürassieren_in_der_Schlacht_von_Königgrätz_(A._Bensa_1866)
    Gefecht zwischen k.k. Husaren und preußischen Kürassieren in der Schlacht von Königgrätz (A. Bensa 1866)

    Anschließend wurden verdiente Mitglieder des Husarenregiments, sowie auswertige Freunde ausgezeichnet. Zugsführer Thomas Dünser wurde für seine hervorragende Arbeit zum Wachtmeister der Kav. befördert, Frau Oberleutnant d. Kav. Martina Graf wurde ebenfalls aufgrund ihrer Verdienste zum Rittmeister d. Kav. Befördert.  Wachtmeister Ylmaz Ider bekam die Auszeichnung unserer deutschen Kameraden.

    Mag. Christoph Thoma, Abgeordneter zum Vbg Landtag, bedankte sich bei den Traditionsuniformierten für den Einsatz zur Erhaltung der Tradition und Kultur in Vorarlberg.

    Unser weitangereister geschätzter Freund aus dem Thüringen/Deutschland, SE, Generaloberst i. Tr.  Olaf Graf von Neuendorf zu Nauendorf überreichte eine Replik der „Dienstzeiturkunde“ eines Grimmer Husaren an unseren Regimentskommandanten. Abschließend hielt Wachtmeister d. Kav David Eslbauer einen Vortrag über das Leben Kaiser Franz Joseph I.

    Nach dem gemütlichen Beisammensein mit Freunden und Kameraden im Gasthaus endete der Traditionstag in Bludenz.

    Beteiligte Verbände:

    • K.u.k. Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“
    • K.u.k. Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“
    • K.u.k. Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“
    • K.u.k Korps 14 „Edelweiß“ Akademie
    • k.u.k. Infanterieregiment „Hoch-und Deutschmeister“ Nr. 4, 1914-1918
    • Magdeburger Jägerbataillon No.4
    • Sachsen Weimarer Jäger und Scharfschützenbataillon
    • Kameradschaftsbund Bings Radin Stallehr

    Bericht: David Eslbauer, Direktor Militärhistorisches Privatmuseum

    Fotos von Anton Amann finden sie hier

    Fotos von Graf Neuendorf finden Sie hier

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    Uraufführung IR18 Marsch – Erzherzog Sandor Marsch

    26. Mai 2023

    Das K.u.K. Infanterie Regiment Nr. 18 „Erzherzog Leopold Salvator“ widmete anlässlich des 213. Regimentsgedenktages und des 10-jährigen Bestehens nach seiner Wiedergründung 2013, den „Erzherzog Sándor Marsch“ an den Regimentsinhaber Erzherzog Sándor von Habsburg-Lothringen.

    Zahlreiche Gäste, darunter der Regimentsinhaber, SKKH Sandor von Habsburg-Lothringen mit Gattin IKKH Herta Margarete von Habsburg-Lothringen, der Hausherr Seine Erlaucht Franz Clemens Graf zu Waldburg-Zeil mit Gattin Stephanie, Gräfin zu Waldburg-Zeil und Schwiegersohn Philipp, unser hochwürdiger Herr, Pfarrer Vitus von Waldburg-Zeil und von der Stadt Hohenems für den Bürgermeister die Kulturstadträtin Erika Kawasser, ehrten die Uraufführung mit ihrer Anwesenheit.

    Auch einige Zaungäste ergriffen die Gelegenheit, dieses Kultur- und Musikereignis zu genießen.

    Von den Traditionsvereinen waren Abordnungen vom kuk XIV. Korps „Edelweiss“, ITD 8. Kaiserjäger, kuk Infanterie Regiment Nr. 1 „Kaiser“, kuk Infanterie Regiment Nr. 4 „Hoch- und Deutschmeister“ 1914-1918, kuk Husaren Regiment Nr. 15 „Erzherzog Franz Salvator“, kuk Feldhaubitz Regiment Nr. 13 „Erzherzog Leopold Salvator“, Leibgarde Infanteriekompanie und der Khevenhüller Garde. Dazu gesellte sich eine Abordnung des Marien-Ordens aus der Schweiz, Damen und Ritter des Ritterordens vom Goldenen Sporn aus Deutschland, Kärnten und Vorarlberg, den Damen des Elisabeth-Ordens und den Komturen und Rittern des Kaiserlich-Österreichischen Franz Josef-Ordens.

    Unser herzlicher Dank gilt Herrn Daniel André Vitek (Komponist) aus der Schweiz, Herbert Freiherr von Heck und Freifrau Lucia Frischknecht (Lyrik) aus Liechtenstein, dem Wiener Duo, Prof. Johanna Horny und Mag. Roland Horvath (musikalische Darbietung) aus Wien und der Drehorgelspielerin Barbara Lampert aus Vorarlberg.

    Die Musikstücke (Wr. Duo Klavier – Prof. Johanna Horny, Horn – Mag. Roland Horvath, Drehorgel – Barbara Lampert):

    1. Erzherzog Leopold Salvator Marsch (Klavier und Horn)
      (Erzherzog Leopold Salvator ist der Urgroßvater von Erzherzog Sandor)
    2. 18er Regimentsmarsch – Erzherzog Sándor Marsch (Klavier und Horn)
    3. 18er Regimentsmarsch – Erzherzog Sándor Marsch (Klavier)
    4. 18er Regimentsmarsch – Erzherzog Sándor Marsch (Drehorgel)
    5. Reisinger Marsch (Klavier und Horn)
    6. Volkshymne (Klavier und Horn)

    Vor dem Ende der musikalischen Darbietung, sprang spontan der Komponist Daniel André Vitek, auf die Bühne uns hat frei heraus den Marsch gesungen. Einfach wunderbar.

    Bei angeregten Gesprächen in der Palstgastronomie fand die Veranstaltung seinen Ausklang.

    Wir danken sehr herzlich der Erlauchten Grafenfamilie zu Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems, die großzügigerweise den Rittersaal im Palast zu Hohenems für die Uraufführung zur Verfügung gestellt haben und dem hochwürdigen Herrn Pfarrer Vitus Graf zu Waldburg-Zeil für den geistlichen Beistand.

    Sowie dem Organisationsteam, kuk GenMjr Robert Jordan, Oberst d. Inf. Johnny Matt, Mjr d. Inf. Stefan Summer, Oberst d. Inf. Günter Kilga und Wm d. Kav. Yilmaz Ider für den Einsatz.

    Bericht: Robert Jordan

    Fotos:
    Erzherzog Sandor Marsch (Fotos Birgit Sakl) hier
    Erzherzog Sandor Marsch (Fotos Anton Amann) hier
    Erzherzog Sandor Marsch (Fotos Angelika Österle) hier

    Videos:
    Erzherzog Sandor Marsch (Videos Birgit Sakl) hier
    Erzherzog Sandor Marsch (Videos Angelika Österle) hier

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    IR18 feiert 213. RgtsGedenktag und 10 Jahre seit der Wiedergründung

    Bericht folgt

    Fotos:
    213. Regimentsgedenktag (Fotos Birgit Sakl) hier
    213. Regimentsgedenktag (Fotos Anton Amann) hier

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